Versicherungen für Rentner – “Von Muss bis Unnötig”

Versicherungen für Rentner
Versicherungen für Rentner | fotolia.com

Versicherungen über Versicherungen, die Auswahl an Produkten und Anbietern ist wirklich gewaltig. Wer blickt da noch durch? Doch welche Versicherungen brauchen Senioren wirklich? Wir haben uns einmal mit der Sache beschäftigt, denn einige Versicherungen verlieren mit dem Renteneintirtt an Bedeutung und auch das Geld sitzt nicht mehr ganz so locker wie zu Erwerbszeiten.

Diese Versicherungen sind ein “Muss”

Auf die nachfolgenden Versicherungen sollten Sie auch als Rentner nicht verzichten, denn sie sichern existenzbedrohende Risiken ab.

  • Krankenversicherung
  • Auslandsreisekrankenversicherung – Sie ist nur dann ein Muss, wenn Sie auch als Rentner das Ausland (EU-Ausland und Nicht EU-Ausland) länger besuchen wollen, etwa um Urlaub zu machen. Nur so sind Sie ausreichend vor den teils extremen Behandlungskosten im Ausland geschützt.
  • Hundehaftpflichtversicherung – Wer einen Hund hat, der sollte unbedingt auch über eine entsprechende Hundehaftpflichtversicherung verfügen. In einigen Bundesländern ist sie sogar eine Pflichtversicherung.
  • Privathaftpflichtversicherung
  • Autohaftpflichtversicherung

Auf Grund der Versicherungspflicht kommen Sie um die Krankenversicherung und die Autohaftpflicht sowieso nicht herum. Die private Haftpflicht sichert Personen-, Sach- und Vermögenss­chäden an und von Dritten ab. Auch darauf sollten Sie nicht verzichten. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Versicherungsvertreter entsprechend Ihrer individuellen Bedürfnisse beraten.

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Diese Versicherungen sind “Zweitrangig”

Die nachfolgenden Versicherungen sind in vielen Fällen sicherlich sinnvoll. Ihre Prioritäten sollten jedoch bei den “Muss – Versicherungen” liegen. Nur, wenn diese beglichen worden sind und Sie haben immer noch etwas Geld für Versicherungen über, so sollten Sie die “zweitrangigen Versicherungen” nach Ihren persönlichen Präferenzen, d. h. Ihrem individuellen Sicherungsbedürfnis, angehen. Dazu zählen:

  • Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung für das Auto
  • Wohngebäudeversicherung – sie schützt die Hülle Ihres Hause vor Blitzschlag oder kaputten Wasserrohren sowie vor Elementarschäden wie etwa Sturmschäden etc.
  • Hausratversicherung – Sie sichert alle Wertgegenstände in ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus ab. Dazu zählen Möbel, Kleidung, Kunstgegenstände und Schmuck etc.
  • Rechts­schutzver­sicherung – gegebenenfalls auf einen Tarif ohne Berufs­rechts­schutz umstellen

Diese Versicherungen sind “Unnötig”

  • Berufs­unfähigkeits­versicherung (BU) – da Sie nicht mehr arbeiten, ist Sie nicht mehr nötig
  • Krankenhaus­tagegeld­police – mit Rentenbeginn benötigen Sie keine Absicherung für vorübergehende Arbeits­unfähigkeit mehr
  • Sterbegeldversicherungen – in aller Regel kriegen Sie weniger heraus, als Sie einzahlen. Sie lohnen sich meistens nur, wenn der Versicherungsnehmer innerhalb weniger Jahre nach Vertragsabschluss verstirbt. Legen Sie ihr Geld lieber in den Sparstrumpf.
  • Spezielle Senioren-Unfallversicherungen – Sie sind meist überteuert
  • Teure Zahnzusatzversicherungen
  • Brillenversicherungen – packen Sie Ihr Geld auch hier in den Sparstrumpf
  • Private Pflegeversicherungen – Fragen Sie in Heimen Ihrer Umgebung nach, ob Sie den Heimplatz mit Pflegegeld und Ihrer Altersrente finanzieren können. Fehlt Ihnen dann immer noch Geld, so können Sie im Bedarfsfall Hilfe zur Pflege über das Sozialamt beantragen.

Fazit

Welche Versicherungen Sie letztlich behalten oder auch neu absschließen, bleibt Ihnen überlassen. Man findet, wie in jedem anderen Bereich auch, sicherlich Argumente für und gegen jede Versicherung. Doch man muss nunmal Prioritäten setzen. Sich gegen alle Risiken abzusichern ist sicherlich wünschenswert aber nunmal nicht realistisch aber vor allem nicht bezahlbar.

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Ihr Team vom Bürgerratgeber

Letzte Überarbeitung am 30.07.2017